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Betreute Schützlinge seit 2018

Orcun, geboren 11.11.2010orcun2018.jpg

Diagnose:

Analatresie (Fehlbildung des Enddarms), Ösaphagusatresie (Unterbrechung der Speiseröhre), Blasenausgang, Stottern

Erfolgsbilanz: 

Orcun erhielt bisher Logopädie, Ergo-, Physio- und Heiltherapie.

Kinderschicksale unterstützt den Jungen seit November 2018 mit therapeutischer Reittherapie. Dadurch soll auch eine bessere Körperspannung und eine sprachliche Verbesserung erreicht werden.

Orcun übernimmt mittlerweile für das Therapiepferd Verantwortung, kann sich viel besser konzentrieren und öffnet sich der Therapeutin immer besser. Gleichgewichtsübungen und feinmotorische Übungen zeigen kleine Erfolge.

Auch 2019 erhielt Orcun weiterhin Reittherapie. Dadurch hat sich seine Konzentration gebessert. Er wird langsam offener gegenüber anderen. Bei Fein- und Grobmotorik zeigen sich kleine Erfolge.

2020 erhält Orcun weiterhin Reittherapie.

Arda, geboren 13.04.2017arda2018.jpg

Diagnose:

Blindheit, Hypospadie (Entwicklungsstörung der Harnröhre), Muskelschwäche, motorische Entwicklungsverzögerung, Ess- und Schlafstörung

Erfolgsbilanz:

Arda ist von Geburt an blind und leidet an Ernährungsproblemen. Der Junge erhielt bisher Physiotherapie, Logopädie, sowie Blinden-Frühförderung.

Im Januar 2019 erhielt Arda anteilig First-Step-Therapie, welche leider nicht die erhofften Erfolge brachte.

Seit 2020 erhält der Junge nun Musiktherapie.

Jakob, geboren 13.07.2008jakob-2018.jpg

Diagnose:

Autismus, gesamte Entwicklung beeinträchtigt, spricht nicht

Erfolgsbilanz:

Jakob leidet seit Geburt an frühkindlichem Autismus und Wahrnehmungsstörungen. Er ist stark entwicklungsverzögert und spricht nicht. Er benötigt permanente Betreuung, hat daher auch eine Schulbegleitung.

Jakob wurde mit einem Elterntandem unterstützt, damit die gemeinsamen Aktivitäten gestärkt werden können. Der Junge hat dadurch erfahren, was möglich wäre, wenn er sich trauen könnte, seinen Gleichgewichtssinn zu trainieren. Seine Eltern haben daraufhin ein altes Puky-Kinderrad zum Laufrad umgebaut und dieses zur weiteren Therapie in die Heilpädagogische Tagesstätte mitgegeben.

Cristiano, geboren 29.06.2008 cristiano-2018-1.jpgcristiano-2018-2.jpg

Diagnose:

Trisomie 21, globale Entwicklungsstörung mit muskulärer Hypotonie, ausgeprägte Sprachentwicklungsstörung, Wahrnehmungsstörungen

Erfolgsbilanz:

Cristiano leidet seit Geburt an Trisomie 21, er hat Schwierigkeiten mit dem gesamten Bewegungsapparat.
Bisher erhielt er Physiotherapie, Ergotherapie, Heilpädagogik, Logopädie und Reittherapie.

Kinderschicksale hat für 2018 ab September die Unterstützung des Therapeutisches Reiten übernommen.

Da Cristiano leider häufig krank war konnte er nur recht selten die Reittherapie wahrnehmen.

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Max, geboren 25.06.2013max2020_kl.jpg

Diagnose:

Max leidet an Wahrnehmungs-, Koordinations-, Entwicklungs- und Sprachstörungen, außerdem hat er Probleme mit der Motorik. Der Junge ist sehr unruhig und kann sich nicht konzentrieren.

Erfolgsbilanz:

Max wurde als Zwillingsfrühchen in der 32. SSW geboren. Er musste nach seiner Geburt noch 
4 Wochen in der Klinik bleiben, da er Probleme mit der Atmung hatte. 
Bisherige Therapien waren Logopädie, Heilpädagogik, Ergotherapie und Früförderung.

Seit Mitte August 2018 wurde Max mit Therapeutischem Reiten von Kinderschicksale unterstützt, woran er sehr viel Freude hat. Er traut sich seitdem wesentlich mehr zu und ist schon viel selbstbewusster geworden, motorisch macht er auch schon Fortschritte, aber er tut sich teilweise in seiner Koordination noch schwer. Die Wahrnehmung und sein Körpergefühl haben sich auch positiv verändert. 
In seiner neuen Brille hat Max auf einer Seite jetzt ein Prismenglas, dadurch zeigten sich recht schnell die ersten Fortschritte was seine Wahrnehmung anbetraf.

Auch 2019 erhielt Max weiterhin Reittherapie.
Max machte ziemlich gute Fortschritte, vorallem mit der Sprache. Die Pferde geben ihm die nötige Ruhe und Kraft, die er dringend braucht, vor allem um das Selbstbewusstsein zu stärken.
Motorik, Wahrnehmung und auch die Unruhe sind leider nach wie vor noch Schwachstellen.

2020 wird Max auch mit Reittherapie unterstützt und macht weiterhin viele Fortschritte .

Janeck, geboren 18.09.2010

Diagnose:

Chromosomenstörung, Gendefekte, Entwicklungsstörung im Bereich Sprache, Kognition und Sozialverhalten, muskuläre VSD, Wahrnehmungsstörung

Erfolgsbilanz:

Janeck erhielt seit August 2018 mit Unterstützung von Kinderschicksale Reittherapie.
Er ist gegenüber den Pferden selbstbewußter geworden, normalerweise braucht er viel Zeit, bis er sich an neue Dinge, Situationen und auch Therapien herantraut. Seine Körperspannung und das Gleichgewichtsverhalten sind besser geworden, allerdings fehlt Janeck noch die Kraft, dies längere Zeit durchzuhalten.

2019 wurde die Reittherapie weiterhin fortgesetzt. Dadurch wurde eine Verbesserung der Körperspannung und des Gleichgewichtssinnes erreicht, Berührungsängste gegenüber dem Pferd wurden abgebaut.

2020 wird die Reittherapie weitergeführt.

Aria, geboren 01.06.2017 aria-2018-1.jpg

Diagnose:

Linksventrikulär betonte dilatative Kardiomyopathie (krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, besonders des linken Ventrikels)

Erfolgsbilanz:

Alles wird gut!

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Elias N., geboren 26.01.2011

Diagnose:

Rolando-Epilepsie, Sprachentwicklungsstörung, Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten

Erfolgsbilanz:

Elias kann sich nicht artikulieren und schlecht konzentrieren, geringe Frustationstoleranz, depressive Verstimmungen.

Elias erhielt seit einigen Jahren Medikamente, die sowohl seine Aufmerksamkeit erhöhen als auch die Störung des Sozialverhaltens verringern sollten, dazu Ergo- und Logotherapie.
Leider ist er aber auf geeignete Medikamente, die sowohl seine Epilepsie als auch seine Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung behandeln sollten, schwer und nicht zufriedenstellend einstellbar. Er zeigte ein absolut unangebrachtes Sozialverhalten, war introvertiert und schien depressiv. Da Mateo auch eine gravierende Sprachentwicklungsstörung hat, erhielt der Junge seit April 2018 Integrative Psychomotorische Wahrnehmungsherapie. Hierbei trainiert Elias seine Defizite in der Grobmotorik und macht Übungen zur besseren Wahrnehmungsverarbeitung im auditiven und visuellen Bereich nach Sindelar. Elias kann sich bereits deutlicher und verständlicher ausdrücken und auch länger auf eine Sache konzentrieren. Die Wutausbrüche werden weniger heftig und seltener. Inzwischen gelingt auch das tägliche, häusliche Training konsequenter.

Nach einem Hormontest erhielt der Junge eine kurzfristige, gezielte Gabe von bioidentischen Hormonen, um die erkannten Defizite zu verringern.

2019 erhielt Elias weiterhin Integrative Psychomotorische Wahrnehmungstherapie, durch das Benaudira-Hörtraining ergänzt. Dadurch wurde das Sprachvermögen von Elias deutlich verbessert und er füllt sich nun gut integriert bei all seinen Aktivitäten.

2020 läuft die Wahrnehmungstherapie weiter.

Hannes, geboren 18.09.2017

Diagnose:

Pelizäus Merzbacher-Syndrom/connatale Form ( Gendefekt), Muskelhypotonie, arterielle Hypertonie, Schluckstörung, Verdacht auf eine Amaurose (Blindheit)

Erfolgsbilanz:

Hannes leidet seit Geburt an dem Pelizäu-Merzbacher-Syndrom, die connatale Form ist die schwerste Art, mit Augenzittern, Schluckstörungen und schwachem Muskeltonus des gesamten Körpers. Bisher hatte der Junge Logo- und Physiotherapie erhalten.

Leider gab es in den letzten Wochen vermehrte Klinikaufenthalte. Seit einigen Wochen hat Hannes nun auch eine PEG-Sonde.

Seit einiger Zeit hat sich leider die Diagnose Pelizäus Merzbacher-Syndrom bestätigt. Dabei zeigt sich eine Verzögerung der normalen geistigen und motorischen Entwicklung mit unkontrollierbaren, rythmischen Bewegungen der Augen, Lähmung der Muskulatur, sowie Stand- und Gangunsicherheit. Diese Erkrankung tritt überwiegend beim männlichen Geschlecht auf.

Hannes erhielt von Juni bis Dezember 2018 Osteopathie, dadurch wurden Blockaden gelöst und der Nacken wird nicht mehr so überstreckt. Seine Beweglichkeit verbesserte sich und die Steifheit von Armen und Beinen wurde gemildert. Seine Skoliose wird auch behandelt, allerdings ist der Verlauf recht langsam.

Hannes wird auch 2019 weiterhin mit Osteopathie behandelt. Sein Zustand ist momentan stabil. Die Ernährung wurde umgestellt und er hat an Gewicht zugenommen. 
Hannes muss gelagert werden, mittlerweile schafft er Mikrolagerungen selbst. Er lautiert etwas und erfreut sich an Stimmen und Geräuschen. Seine Hörgeräte akzeptiert er gut. Kopfkontrolle ist noch nicht vorhanden. Die Muskelhypotonie wechselt mit Spastizität in Armen und Beinen. Mit seinen Orthesen übt er fleißig in seinem Stehständer.

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