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Betreute Schützlinge seit 2017

Timofei, geboren 17.06.2013 timofei-20171.jpg

Diagnose:

Spastische Cerebralparese mit beginnender Hüftluxation, Spastik, Sprachentwicklungsverzögerung

Erfolgsbilanz: 

Timofei kann nicht selbstständig sitzen, überstreckt sich ständig, gehen kann er nur mit Unterstützung. Er spricht nur einige Worte, ist aber ein sehr zielstrebiger und mutiger Junge.
Bisher hatte er Physio- und Ergotherapie, sowie Massagen, Osteopathie und Adeli-Therapie erhalten. Desweiteren nimmt Timofei an einer konduktiven Förderung nach Petö teil. Dadurch soll vorallem seine Spastik gelindert werden. Der Junge möchte natürlich mit anderen Kindern spielen und kommunizieren, auch wenn ihn seine körperlichen Bewegungseinschränkungen stören.

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Josua, geboren 12.02.2016 josua20171.jpg

Diagnose:

Mikrozephalie, hoher Gaumen, Blindheit, Iris-Netzhaut-Aderhaut-Kolobom (Spaltbildung von Iris u. Netzhaut), Muskelhypotonie, entwicklungsverzögert, Fehlbildung am Ende der Wirbelsäule

Erfolgsbilanz:

Josua ist seit Geburt blind, er kann seinen Kopf nicht halten und kann nicht sitzen. Durch den hohen Gaumen gibt es große Probleme mit der Nahrungsaufnahme, er kann nur flüssige oder pürierte Nahrung zu sich nehmen. Bisher hat der Junge Physiotherapie und Blindenfrühförderung erhalten.

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Samican, geboren 17.05.2003

Diagnose:

Diabetes, Balkenagenesie (Fehlbildung des Gehirns), Mikrozephalie, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Kleinwuchs

Erfolgsbilanz:

Samican muss immer wieder zu Therapien befördert werden, aber leider ist das Fahrzeug der Eltern nicht behindertengerecht und es bereitet große Probleme den Jungen zu befördern. Kinderschicksale unterstützte im Dezember 2017 die Beschaffung eines größeren Fahrzeugs anteilig.

Nisa-Nur, geboren 21.05.2013

Diagnose:

Kongenitaler Muskeldystrophie, Regulationsstörung und Heimbeatmung über Tracheostoma (Öffnung der Luftröhre) mit Monitorüberwachung

Erfolgsbilanz:

Nisa-Nur muss von Geburt an beatmet werden, er leidet an Entwicklungsverzögerung und wird mit der PEJ-Sonde ernährt.
Zu den Therapien muss er immer mit Beatmungsgerät und Begleitperson gefahren werden, was allerdings große Problem bereitet, da das Fahrzeug der Eltern zur Beförderung nicht geeignet ist. Kinderschicksale unterstützte im Dezember 2017 die Beschaffung eines größeren Fahrzeugs anteilig.

Iana, geboren 13.11.2003

Diagnose:

Osteogenesis Imperfekta (Glasknochenkrankheit)

Erfolgsbilanz:

Iana leidet seit Geburt an einer Glasknochenkrankheit, sie kann maximal 45 Minuten sitzen und muss dann hingelegt werden. Sie leidet häufig unter Schmerzen und Knochenbrüchen. Auch mit dem Rollstuhl ist das Mädchen nur eingeschränkt mobil.
Sie erhielt 2017 eine von der Krankenkasse genehmigte Reha. Aufgrund der Einschränkungen kann Jana aber nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, jedoch übernimmt die Kasse keine Fahrtkosten. Diese Unterstützung erhält Iana dann aber von Kinderschicksale.

2018 war Iana wieder im Februar und im September zur Reha "Auf die Beine" in Köln. Kinderschicksale hat auch dafür wieder die Fahrtkosten übernommen. Iana kann selbstständig aus der Rückenlage in den Sitz gelangen. Beim Gehen hatte sie mit Laufhilfsmitteln Fortschritte gemacht, allerdings kann sie aufgrund ihrer Schmerzen momentan leider nicht weiter üben.

2019 konnte Iana aufgrund eines Unfalls leider an keiner weiteren Rehmaßnahme teilnehmen.

Arne, geboren 2014arne-klein2019.jpg

Diagnose:

Entwicklungsverzögerung, Essstörung, Autismus-Spektrum-Störung

Erfolgsbilanz:

Zu Beginn des zweiten Lebensjahres zeigte sich eine deutliche Entwicklungs-
verzögerung bei dem Jungen, ebenso bestand der Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung. Allerdings ist eine klare Diagnosestellung erst im 4.-5. Lebensjahr sicher. Daher bleiben ihm aber spezielle Frühfördermaßnahmen versagt.

Auf Empfehlung einer Ergotherapeutin wurde das Kind für eine First-Step-Therapie vorgestellt, er zeigte großes Lernpotenzial für die Entwicklung seiner Sprache, Kommunikations-, Beziehungs- und Emotionsfähigkeit.
Kinderschicksale wird ihn ab Herbst mit der First-Step-Therapie unterstützen.

Vom 12.-18.09.2017  hatte der Junge den 1. Intensivblock der First-Step-Therapie. Dieser ganzheitliche Therapieansatz ist unvorstellbar kräftezehrend für das Kind und die ganze Familie, er bringt aber so manches ins Rollen für jeden Beteiligten:
So wurde den Eltern aufgezeigt, wann er bereits in autistischen Verhaltensmustern verharrt, wie er von repetivem Verhalten weg und hin zu funktionalem Spiel oder auch mehr Augenkontakt geführt werden kann. Desweiteren seine Wahrnehmung auf ein klares Selbstbild zu stimulieren, Massagetechniken um zur Ruhe zu kommen, optimale Ablaufstrukturen festlegen und vieles mehr.
In diesem ganzen Fördern und Fordern galt es jetzt die Balance zu halten, da es für Autisten stets einen hohen Stresspegel bedeutet, sich in einer neurotypischen Welt zu bewegen.
Es wurde auch empfohlen in Zukunft eine Reit-, sowie Musiktherapie zu machen. Dabei werden wir das Kind auch unterstützen.

Ende Oktober begann nun auch die Autismus-Therapie "Early Start Denver Model" in der Autismus-Ambulanz, Nürnberg.

Seit Oktober 2017 erhielt der Junge Reittherapie, wodurch die Vater-Sohn-Beziehung deutlich gestärkt wurde. Seine taktile Wahrnehmung wird gefördert (Berührung des Ponys). Reiten ist noch nicht möglich, da der Junge zu unruhig ist. Es wird mit einem Bildkasten geübt, dabei werden Auf- u. Absteigen, Striegeln und Füttern gezeigt, er zeigt viel Freude beim Kontakt mit den Pferden.

Die Musiktherapie wurde im November 2017 begonnen, es gab bis Ende des Jahres 3-Kennenlernstunden. Der Junge zeigte viel Interesse am großen Instrumentenangebot und hat auch schon einmal mit der Therapeutin zusammen getrommelt, es wird versucht seine kommunikativen Fähigkeiten zu stärken.

Die Musiktherapie wurde von Kinderschicksale weiterhin bis Februar 2018 unterstützt.

Auch 2018 erhielt der Junge weiterhin Reittherapie. Er macht dadurch große Fortschritte und hat mittlerweile so viel Vertrauen aufgebaut, dass er sich auf das stehende Pony setzen lässt. Das Führen und Füttern des Tieres ist jedesmal ein Highlight für ihn. Der Junge genießt die Interaktion mit dem Pferd und der Reittherpeutin sehr. Er umarmt sogar manchmal "sein Pferd Rosine" und schafft es auch immer häufiger seine Beine beim Reiten nach Aufforderung ruhig zu halten. Wenn er auf dem Pferd sitzt, ist er auch in der Lage gezielt zu greifen, z.B. eine Wäscheklammer in der Mähne zu befestigen.

Arne spricht derzeit (leider nur zu Hause oder mit Vertrauenspersonen) einzelne Worte und bildet max. 3-Wort-Sätze, während er paralell in Deutsch/Englisch Wörter buchstabieren und scheinbar auch lesen kann. Sobald er das "Haus verlässt" ist er so mit der Bewältigung der ganzen Reize beschäftigt, dass die Sprache wie blockiert wirkt. Das frustriert ihn natürlich und führt schnell zum Schreien und Weinen.

Auch 2019 wurde die Reittherapie erfolgreich weitergeführt.

Seit September erhielt Arne Integrierte Wahrnehmungstherapie mit speziellen Übungen zum Abbau vorhandener frühkindlicher Reflexe, sowie einem Hörtraining. Es konnte Arnes Wohlbefinden deutlich gesteigert werden, er ist spürbar ausgeglichener und psychisch wie physisch belastbarer.

Im November wurde mit Osteopathie begonnen. Blockaden wurden gelockert, sowie die Gesichts- und Zungenmuskulatur für einen besseren Sprachfluss.

Konstantin, 26.10.2014 konstantin-2017-1.jpg

Diagnose:

Konstantin leidet seit Geburt an dem Nicolaides-Baraitser-Syndrom (Minderwuchs, Fehlbildung der Finger und geistige Retardierung), Epilepsie, Glaukom (Augenerkrankung), Lippenspalte, Purpura-Schönlein- Henoch-Erkrankung (Entzündung der kleinen Blutgefäße). Der Junge ist mittel bis schwer geistig behindert, kann nicht sprechen und leidet an einer Sehbehinderung.

Erfolgsbilanz:

Konstantin hat bisher bereits Frühförderung und Ergotherapie erhalten.

Er wird nun mit einer First-Step-Therapie unterstützt, damit seine Selbstständigkeit gefördert und ihm das Leben etwas erleichtert werden kann.

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Meyra, 04.03.2015

Diagnose:

Das Mädchen Meyra ist ein Drillingsfrühgeborenes (neben Miray und Melis), welches mit dem Apnoe-Bradykardie-Syndrom (Atemnotstand) in der 27. Woche zur Welt kam.

Erfolgsbilanz:

Da die Familie unbedingt einen behinderten gerechten Parkplatz am Wohnhaus benötigt, erhielt sie dafür Unterstützung von Kinderschicksale.

Melis, 04.03.2015

Diagnose:

Das Mädchen Melis ist ein Drillingsfrühgeborenes (neben Miray und Meyra), welches mit Atemnotstand, Hüftdysplasie und Zerepralparese in der 27. Woche zur Welt kam.

Erfolgsbilanz:

Da die Familie unbedingt einen behinderten gerechten Parkplatz am Wohnhaus benötigt, erhielt sie dafür Unterstützung von Kinderschicksale.

Miray, 04.03.2015

Diagnose:

Der Junge Miray ist ein Drillingsfrühgeborenes (neben Melis und Meyra) der 27. Woche, welches mit Atemnotstand, einer Hirnblutung, Hydrocephalus (sog. Wasserkopf) und Entwicklungsstörungen zur Welt kam.

Erfolgsbilanz:

Da die Familie unbedingt einen behinderten gerechten Parkplatz am Wohnhaus benötigt, erhielt sie dafür Unterstützung von Kinderschicksale.

Vitus, 01.10.2007

Diagnose:

Auditive und visuelle Verarbeitungsstörung, Winkelfehlsichtigkeit, Epilepsie, Gleichgewichtsproblem, Raum-Lage-Koordination

Erfolgsbilanz:

Vitus hatte bisher Ergo- und Logotherapie, Tomatistherapie und Neurofeed-
back, sowie dann auch von Kinderschicksale unterstützt - Evolutionspädagogik erhalten. Der letzte Termin fand allerdings im Juli 2017 statt, da Vitus aufgrund seiner massiven Schulprobleme mittlerweile alles ablehnt, was mit häuslichem Üben zusammenhängt.

Ganz dringend benötigte er wegen seiner Winkelsichtigkeit eine Prismenbrille, aber deren Kosten trägt die Krankenkasse nicht. Kinderschicksale sorgte für eine Unterstützung.

Seit April 2017 erhielt Vitus nun Osteopathie, er ist seitdem entspannter und zugänglicher.
Sein Mund ist jedoch immer noch ständig geöffnet, diesbezüglich gab es leider noch keine Fortschritte. Er hat immer wieder massive Verspannungen im Bauch- und Kopfbereich, die der Osteopath weiterhin behandelt. Nach der Behandlung fühlt sich Vitus besser.

Vom 31.07.-06.08.2017 nahm Vitus an einem ganzheitlichen Körper- u. Persönlichkeitstraining teil, was ihm sehr gut getan hat. Er bekam die Bestätigung, dass er, so wie er ist, gut ist. Das ist für sein Selbstvertrauen von großer Wichtigkeit. Ganz nebenbei wurde z.B. auch gezieltes Werfen und Fangen von Bällen trainiert. Vitus gelang es bisher nicht einen Ball zu fangen, da er seine Hände nicht schloß, um nach dem Ball zu greifen. Jetzt hat er dadurch Freude am Ballspielen entwickelt.

2018 erhielt Vitus ebenfalls wieder das ganze Jahr Osteopathie. Es wird an den diversen Spannungen im Körper, die sich immer wieder aufbauen, gearbeitet. Schmerzen in den Knien und Unterschenkeln werden verstärkt behandelt.

Ab März 2018 begann er für 1 Jahr mit integrativer psychomotorischer Lerntherapie, um Defizite in der auditiven und visuellen Wahrnehmung zu mindern, denn er kann schlecht mit Druck umgehen. Es wurde auch die Hör- und Sehverarbeitung, wie die Merkfähigkeit trainiert. Aufgrund zeitlicher Probleme durch den Schulwechsel wurde die Therapie vorerst abgebrochen.

2019 wurde die Osteopathie von Vitus nur noch von Januar bis Juli wahrgenommen.

Fin, 23.07.2016

Diagnose:

Rechtsbetonte Plagiocephalie mit Beteiligung der Schädelbasis und einer sehr stark ausgeprägten Schädelasymetrie, sehr starke Abflachung und Schiefhaltung des Hinterkopfes.

Erfolgsbilanz:

Fin ist mit einem verkürzten Halsmuskel auf die Welt gekommen. Dadurch kam es bei der Lagerung zu einer Schädelasymetrie. Der Junge hat bisher Krankengymnastik, Lagerungstechnik und Atlastherapie erhalten. Leider gibt es keine Möglichkeit zur aktiven Korrektur der Fehlbildung (Kopfform). Daher wird dringend zum Tragen einer Helmorthese geraten, da die Entwicklung des Mittel- und Untergesichtswachstums sonst stark gefährdet ist.
Kinderschicksale übernimmt die Kosten für diese dynamische Kopforthese.

Shneur, 29.07.2014

Diagnose:

Shneur leidet an dem Williams-Beuren-Syndrom, Idiopathischer infantiler Hypercalcämie (Gedeihstörung, Gewichtsverlust, Muskuläre Hypotonie), globaler Entwicklungsverzögerung

Erfolgsbilanz:

Der Junge erhielt im Jahr 2017 2x eine Intensivwoche First-Step-Therapie für Ressourcenfreisetzung bei Blockaden/Bewegung und zur Sondenentwöhnung, mit 8 Wochen Nachsorgeprogramm (täglich 6-8 Stunden).

Der 1. Block der First-Step-Therapie fand vom 18.-28.04.2017 in Tel Aviv statt. 
Die Eltern und Shneur verbrachten sehr viel Zeit mit den Therapeuten und konnten ihre Fragen stellen, wurden intensiv aufgeklärt und erhielten neue Richtlinien, die ihnen sehr weiterhelfen konnten.

Shneur hat eine Art der Behinderung, die viele Schwerpunkte haben kann, wie bei ihm: Entwicklungsverzögerung, gewaltige Schlaf- und Essstörungen. Er hat sich bereits beim Anblick des Essens ständig übergeben und musste mit einer Sonde ernährt werden.
Dank der Therapie konnte nun schon mit der Sondenentwöhnung begonnen werden, da der Junge spielerisch an das Essen herangeführt wurde. Mittlerweile hat er sogar verstanden, sein Hungergefühl zu erkennen.

Allgemein ist er ein anderes Kind geworden, selbstständiger und er kommuniziert auch sicherer. Er spricht zwar noch sehr wenig, aber er hat gelernt sich anders auszudrücken.
Shneur ist durch First-Step aufgewacht und hat ein großes Stück weit gelernt, im Leben zu funktionieren. Jetzt schafft es die Familie neben regelmäßigen Schlafenszeiten auch regelmäßige Essenszeiten zu haben.

Der 2. Block fand zu Hause statt, um im gewohnten Alltag von Shneur die Familie zu begleiten und zu strukturieren. Als erstes wurde das Zimmer von ihm umgestaltet, damit er auch konzentriert und bewusst spielen und arbeiten kann. 
Auch die Eltern mussten lernen ihre Zeit für zwei Kinder einzuteilen, um mindestens täglich 1 Stunde zur Förderung von Shneur zu haben.
Die Nahrungsaufnahme wurde auch umgestellt, sodass der Junge nun Abweichungen von der bisherigen Kost akzeptiert und mittlerweile grob zerdrückte Nahrung zu sich nimmt. Sein Mundbereich wurde mehr desensibilisiert, er lässt sich spielerisch auch einmal an den Mund fassen.
Die Selbstständigkeit wurde gefördert, indem Shneur nicht mehr zur Tagesmutter getragen wird, er läuft jetzt selbstständig die Strecke von 300 m und geht dann sogar noch 4 Stockwerke nach oben. An- und Ausziehen kann er sich jetzt auch selbst.
Er hat vermehrt gelernt sich selbst mitzuteilen und auch einmal geduldig zu sein, früher wurde dies ihm immer schon von vornherein abgenommen. Sein Spielen ist viel bewusster geworden.
Dies alles brachte viel mehr Ordnung in den Alltag der Familie, alle, auch die Therapeuten hier vor Ort sind sehr zufrieden.

2018 erhielt Shneur auch wieder First-Step-Therapie. Besondere Ziele waren, eine engere Beziehung zu den Eltern aufzubauen, dass er auch lernt Anweisungen zu befolgen und seine Essgewohnheiten sollten etwas vielseitiger werden. Shneur wird auch noch über die Sonde ernährt, von der er allmählich wegkommen soll.

2019 fand auch wieder eine First-Step-Therapie statt.