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Betreute Schützlinge seit 2012

Su, geboren 06.11.2011su-2012.jpg

Diagnose: Therapieschwierige Epilepsie, Frühform der tuberösen Hirnsklerose, Psychomotorische Entwicklungsstörung, Ernährungsschwierigkeiten, atypische Pneumonie

Su wurde normal ohne Auffälligkeiten geboren. Im Februar 2012 kam es dann zur prolongierten Kloni (Epileptischer Anfall). Die Anfälle waren anfänglich linksseitig, mittlerweile ist der ganze Körper betroffen. Das Mädchen hat keine Kopfhaltung.
Während des 6-monatigen Krankenhausaufenthaltes bekam Su Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Musiktherapie.

Erfolgsbilanz:

Su erhielt von November bis Dezember 2012 Osteopathie. 
Auch 2013 lief die Osteopathie leider sehr unregelmäßig weiter bei Su weiter, da es schwierig war Termine zu bekommen.

Von Januar bis Dezember 2013 nahm Su am Therapeutischen Musikunterricht teil, welcher ihr sehr viel Freude macht. Seitdem reagiert sie sehr aufmerksam auf die Klangquellen und versucht auf sie einzugehen. Man kann jetzt eindeutig sagen, dass Su hören kann. Sie versucht dem Klang zu folgen und kann auch dabei gut entspannen.

Auch das ganze Jahr 2014 erhielt Su 1x pro Woche Musiktherapie und ihre Eltern haben durch die Therapie große Fortschritte beobachten können. Dadurch, dass Su nicht sehen kann, hat sich das Hören durch die Musik sehr gestärkt, sie bewegt jetzt den Kopf eindeutig in Richtung der Musikquelle, sobald sie die Töne hört. Su ist sehr entspannt in der Therapie, lautiert vermehrt und lacht ganz viel dabei. Es macht ihr auch Spaß die Vibration der verschiedenen Instrumente zu spüren.

Die musiktherapeutische Entwicklunsförderung konnte leider zwischen Januar und Juli 2015 nicht regelmäßig auf Grund von Krankheiten stattfinden. Su´s Befinden ist durch ihre gesundheitliche Situation sehr schwankend, es ging ihr teilweise sehr schlecht. Durch die Therapie soll ihr möglichst zu einer Entspan-
nung verholfen werden. Su entspannt sehr gut bei stark schwingenden Instrumenten wie z. B. der Klangwiege. Doch auch auf besonders unmittelbare Klänge, wie die der Schellen direkt am Körper, reagiert sie - wenn es ihr gut geht - mit herzhaft lautem Lachen. An manchen Tagen werden auch ihre Glieder aktiv: Sie bewegt ihre Beine und manches Mal sogar ihre Hände , um Klänge zu erzeugen.

Für Su standen seit Anfang Januar 2016 Musiktherapie und Osteopathie an.

Da sie im Februar eine Hüft-OP hatte, war sie längere Zeit durch den Gips nicht transportfähig. Die Musiktherapie konnte daher nur zu Hause stattfinden. Su zeigte trotz ihres geschwächten Gesundheitszustandes Freude an den Instrumenten und Liedern. Sie schien offensichtlichdie Klänge wiederzuerkennen, wenn auch ihre Aufmerksamkeit und Reaktion geringer waren als vor der OP. Inzwischen geht sie wieder in den Kindergarten und zur Musiktherapie, sie ist insgesamt wieder kräftiger und aktiver, manchmal "singt" sie sogar mit. Die Klänge haben Su stimuliert, wie auch entspannt. Sie wirkt allgemein konzentrierter, was das Hören anbelangt ist sie aufmerksamer geworden.

Bei der Osteopathie war Su dieses Jahr nicht ganz so regelmäßig aufgrund der OP. Mittlerweile klappt es es wieder besser. Nach den ersten Therapieeinheiten war Su immer entspannt und am ganzen Körper locker, was sich allerdings in der Folge leider nicht mehr zeigte.